Mitarbeiter und Jury vergeben Preis
Mitarbeiter und Jury vergeben PreisIm Wettbewerb „Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2009” wurde das Katharinen-Hospital in Berlin mit dem hervorragenden 3. Platz ausgezeichnet. Verliehen wurde das Gütesiegel vom Great Place to Work Institute Deutschland in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Kriterien der Jury für die Verleihung des Preises sind klar formuliert. Zitat: „Sie stehen im Zusammenhang mit einer glaubwürdigen, respektvollen und fairen Zusammenarbeit des Managements mit den Beschäftigten, für eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit der Tätigkeit und für einen starken Teamgeist in der Einrichtung.”
„Der besondere Wert dieser Auszeichnung für uns ist, dass unsere Mitarbeiter selbst dieses tolle Abschneiden bewirkt haben”, sind Personalleiterin Jutta Rabe und Geschäftsführer Klaus Bathen begeistert. Das wurde in der großen Beteiligung an der Mitarbeiterbefragung deutlich. Und dabei hatten sich das Krankenhaus und insbesondere die Führungskräfte einer sehr genauen Analyse und Bewertung unterziehen lassen. „Zentrale Arbeitsplatzthemen wie Führung, Zusammenarbeit, berufliche Entwicklung, Vergütung und einiges mehr waren genannt”, beschreibt Jutta Rabe die Methodik der selbstverständlich anonymen Befragung. Insgesamt wurde das Ergebnis dieses Teils zu zwei Dritteln im Rahmen des Wettbewerbs gewichtet. Übrigens: Die Mitarbeiter wussten nicht, dass die Befragung im Rahmen eines Wettbewerbs stattfand. Hinzu kam zu einem Drittel eine umfangreiche Beschreibung und Überprüfung der internen Personalarbeit.
Work-Life-Balance
Dass Personalarbeit in Gesundheitseinrichtungen in der heutigen Zeit nicht nur reine Verwaltung sein kann, wird im Katharinen-Hospital seit vielen Jahren gelebt. Die Beispiele dafür sind zahlreich. So wird der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein hoher Stellenwert gegeben: Flexibelste Teilzeit-Arbeitsmodelle werden auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst. Selbst qualifizierte Stellen im ärztlichen Dienst sind im Job-Sharing besetzt. Moderne Arbeitszeitmodelle für Ärzte und Pflegende sind seit Jahren etabliert.
Jährliche Mitarbeitergespräche
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Personalarbeit dreht sich um die Kommunikation. Um regelmäßig im Gespräch mit Mitarbeitern aller Bereiche und Hierarchieebenen zu sein, wurden bereits vor fünf Jahren strukturierte Mitarbeitergespräche eingeführt. Hierbei wird keine Beurteilung seitens der Abteilungsleitung gegeben, sondern umgekehrt: In einer ruhigen Atmosphäre außerhalb des Betriebsalltags nennt jeder Mitarbeiter aus eigener Sicht Entwicklungsmöglichkeiten, gegebenenfalls Problemfelder, bespricht Lösungsmöglichkeiten und wichtige Zielvereinbarung werden schriftlich festgehalten. „Diese jährlichen Feedbacks unserer Mitarbeiter zeigen auch mögliche Schwachstellen auf, zeigen also unsere Handlungsfelder. Aber sie geben uns eben auch viel Sicherheit in der Entwicklung der Personalarbeit”, ist Jutta Rabe von diesem Instrument überzeugt.
Gemeinsame Erfolge werden gefeiert
Neben dem Fokus auf die kontinuierliche Verbesserung von Arbeitsprozessen und -bedingungen werden im Katharinen-Hospital aber auch andere wichtige Dinge konkret getan: Erfolge werden in vielen Events gemeinsam gefeiert, das große Betriebsfest zählt grundsätzlich zu den Höhepunkten eines Jahres. Und die Gesundheitsförderung hat nicht nur für die Patienten hohe Priorität. Viele Angebote wie Bewegungs- und Anti-Stress-Kurse, Schulungen zu rückenschonenden Arbeitsweisen, ein riesiges Fort- und Weiterbildungsprogramm sowie Gesundheitstage mit Informationen zur richtigen Ernährung oder über den sicheren Weg zum Arbeitsplatz werden den Mitarbeitern angeboten.
Zitate aus unserer anonymen Befragung:
92%: „Meine Arbeit hat für mich eine besondere Bedeutung“
85%: „Ich möchte hier noch lange arbeiten“
83%: „Alles in allem kann ich sagen: dies ist hier ein sehr guter Arbeitsplatz“
- „Freundlichkeit durch alle Hierarchieebenen; Grüßen auf dem Flur“
- „Sehr gute Organisation der Dienste“
- „Arbeitsklima, sicherer Arbeitsplatz“
- „Sehr gute Kommunikation zwischen Führungskräften und anderen Mitarbeitern“
- „Christlicher Grundgedanke; Förderung nicht lukrativer Abteilungen (Palliativ)“
- „Im Hochsommer geht der GF durch das Haus und verschenkt Eis an die Mitarbeiter“
- „Sehr gutes kollegiales Arbeiten und familiäres Klima“
- „Fort- und Weiterbildungsangebote“
- „Freundliche Mitarbeiter in allen Berufsgruppen“
- „Betriebsfeiern fördern Zusammenhalt“
- „Menschlichkeit, Höflichkeit und Humor machen das KHU zu einem hervorragenden und attraktiven Arbeitgeber“
- „Mitarbeiterinfo bei der Gehaltsabrechnung über alle Neuerungen oder Veränderungen. Das ist super!“
- „Man ist als neuer Mitarbeiter willkommen“








