Unterstützende Maßnahmen

Patientinnen können im Umgang mit ihrer Erkrankung sehr viele Dinge positiv verstärken – sei es durch intensive Gespräche mit Fachleuten oder anderen betroffenen Frauen oder sei es durch Bewegung und Aktivität bei Gymnastik und Fitness oder durch die Beschäftigung mit kosmetischen Fragen. Bei uns im Katharinen-Hospital haben Sie Zugang zu allen diesen Angeboten. Ein interdisziplinäres Team aus Fachärzten, Psychologen, Sozialdienst, Physiotherapeuten, Selbsthilfegruppen und Seelsorgern bietet den Patientinnen vielseitige Unterstützung. In der Pflege setzen wir speziell ausgebildete „Breast Care Nurses“ (Brustkrankenschwestern) ein.

Gesprächskreis „Mamma-Karzinom“
Eine weitere Möglichkeit, von den persönlichen Erfahrungen anderer zu profitieren, ist der Gesprächskreis „Mamma-Karzinom“. Gemeinsam mit anderen betroffenen Frauen über das reden zu können, was jetzt „anders“ ist, kann helfen, mit der Erkrankung besser umgehen zu können. Der Gesprächskreis ist ein offenes, zwangloses Angebot für alle an Brustkrebs erkrankten Frauen vor, während und nach dem Aufenthalt im Katharinen-Hospital.

  • alle 14 Tage montags 15.30-16.30 Uhr
  • Leitung Dipl. Psychologin und Psychoonkologin Frau Martina Meier-Reinders
  • Tel. 02303 / 100-3728

Selbsthilfegruppen
Das Katharinen-Hospital bietet Kontakt zu verschiedenen Selbsthilfegruppen. Die Initiative zur Gründung dieser Selbsthilfegruppen ging von Frauen aus, die sich einst in der psycho-onkologischen Nachsorge im Katharinen-Hospital kennen gelernt haben. Nachdem sie sich stark genug fühlten, beschlossen sie, ihre Erfahrungen anderen zugute kommen zu lassen.

  • alle 14 Tage montags von 15.30 bis 17.00 Uhr
  • davon einmal im Monat freies Treffen im Cafe des Katharinen-Hospitals oder nach Absprache in anderen Räumlichkeiten zum Austausch und Unternehmungen
  • einmal im Monat Treffen im Forum der Elternschule zu Entspannungsübungen und Austausch unter der Leitung von Frau Monika Metken (Sozialarbeiterin)
  • Infos bei Frau Jutta Alexnat, Tel. 02303/81305 oder beim Sozialdienst, Tel. 02303/1002156

Manuelle Lymphdrainage
Häufig haben Patientinnen nach Brustoperationen Probleme mit Ödemen (Ansammlungen eiweißreicher Flüssigkeit) in Lymphgefäßen. Hilfe und Erleichterung kann in diesem Fall die manuelle Lymphdrainage oder eine Entstauungstherapie bieten. Dafür stehen Brustkrebspatientinnen in der Abteilung für Physikalische Therapie auf Überweisung durch niedergelassene Ärzte speziell ausgebildete Fachfrauen zur Verfügung. Anmeldung in der Physikalischen Therapie unter Tel. 02303 / 100-1801.

Schulter-Arm-Gymnastik
Nach einer Brustoperation kann Gymnastik wesentlich zur Verbesserung des Wohlbefindens und insbesondere zur Entstauung von Ödemen in den Lymphgefäßen beitragen. Die Schulter- und Armgymnastik ist speziell auf die Bedürfnisse der Patientinnen nach einer Brustoperation abgestimmt. Sie wird zweimal im Monat für alle interessierten Frauen im Gymnastikraum des Katharinen-Hospitals angeboten. Zum Programm gehören die Mobilisation von Schulter und Arm, eine Verbesserung der Schulterbeweglichkeit, Entstauungsübungen und die Förderung der Durchblutung des Lymphabflusses.

  • jeweils montags nach den Gesprächskreisen von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr , oder von 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr
  • unter der Leitung der Physiotherapeutin Frau Gisela Rähr
  • Anmeldung in der Physikalischen Therapie unter Tel. 02303 / 100-1801

Entspannungstraining
Viele Patientinnen erleben die Lebenssituation nach der Diagnose Brustkrebs als sehr belastend. Häufig lösen die Vielzahl an Sorgen und Problemen Gefühle von Anspannung aus. Entspannung auf körperlicher und gedanklicher Ebene entschärfen diese Belastungen. Die Patientinnen erlangen dadurch wieder mehr Gelassenheit, werden offener für neue Handlungsmöglichkeiten und können somit mit der Konfliktsituation besser umgehen. Diplom-Psychologen üben mit den Patientinnen verschiedene Entspannungsmethoden und zeigen auf, wie man diese auch im Alltag einsetzen kann.

  • mittwochs 13.00-14.00 Uhr, Anmeldung nicht erforderlich,
  • Kontakt:  Frau Martina Meier-Reinders  (Dipl. Psychologin und Psychoonkologin) Tel. 02303 / 100-3728

Einzelgespräch
Gerade zu Beginn der Erkrankung bestehen bei vielen Patientinnen Unsicherheiten, Sorgen, und Ängste. Wie wird es mit mir weitergehen? Wie gehe ich innerhalb meiner Familie oder meines Freundes- und Bekanntenkreis mit der neuen Situation um? Im psychotherapeutischen Einzelgespräch haben Sie die Möglichkeit, Lösungswege zu entwickeln und darüber zu sprechen, was Sie persönlich belastet. Auf Wunsch kann auch der Lebenspartner an diesen Gesprächen teilnehmen.

Sozialdienst
Auf Wunsch unterstützt unser Sozialdienst die Patientinnen. Der Sozialdienst ergänzt an dieser Stelle die ärztliche und pflegerische Betreuung im Katharinen-Hospital. Das Beratungsangebot umfasst unter anderem folgende Bereiche: Patienten- und Angehörigenberatung, Verlegung in ein Pflegeheim oder in die Kurzzeitpflege, gesetzliche Betreuung, Möglichkeiten der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, Hilfe bei der Klärung von Fragen zur finanziellen Situation oder Hilfe bei der Beantragung bzw. Erhöhung der Pflegestufe.

Tanztherapie

  • alle 14 Tage im Wechsel zu den Gesprächskreisen
  • montags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr oder von 16.45 Uhr bis 18.45 Uhr
  • Infos bei der Leiterin Frau Lore Remke (Gestalttherapeutin), Tel. 02303/871 831
  • Kosten: 50 € pro Halbjahr

In alle Gruppen ist jederzeit ein Neueinstieg möglich

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