Radiologische Verfahren

Welche radiologische Methode zum Einsatz kommt, richtet sich nach dem Beschwerdebild des Patienten und der klinischen Fragestellung. Im Katharinen-Hospital bieten Verfahren der allgemeinen Röntgendiagnostik, Interventionelle Radiologie sowie Ganzkörper-Computertomographie an.  

Allgemeine Röntgendiagnostik (konventionelle Radiographie)
Zur Röntgenroutinediagnostik mit konventioneller Bildtechnik stehen im Katharinen-Hospital folgende Verfahren zur Verfügung:

  • Röntgenbilddiagnostik (z.B. Untersuchungen von Knochen und Lunge)
  • Durchleuchtungstechniken (z.B. Kontrastmitteluntersuchungen des Magen-Darmtrakts)
  • Mammographie einschließlich Markierungstechnik und Gewebeentnahme
  • Kontrastmitteldarstellung der Nieren, Gallenwege und Venen

Interventionelle Radiologie mit digitaler Bildtechnik
Die Radiologie kann einerseits zur Untersuchung eingesetzt werden. Heutzutage werden auch bestimmte Behandlungen unter Bildsteuerung mit Hilfe radiologischer Verfahren  durchgeführt (Interventionelle Radiologie). Wir bieten im Katharinen-Hopsital die Interventionelle Radiologie mit digitaler Bildtechnik an. Hierbei können Gefäße des Körpers untersucht und unter Bildgebung behandelt werden.

Einsatzbereiche der Interventionellen Radiologie im Katharinen-Hospital:

  • Untersuchung und Behandlung der Blutgefäße (Arterien und Venen) des Körpers mit Kontrastmittel (z.B. bei Gefäßeinengungen und Verschlüssen)
  • Ballondilatationen (Ballonerweiterung) von eingeengten oder verschlossenen Gefäßengen mit Anlage von Gefäßprothesen (Stents)
  • Medikamentöse Auflösung (Lyse) von Blutgerinseln
  • Behandlung von Tumorgefäßen vor Operationen (Embolisation = Gefäßverschluß)
  • Dialyse-Shunt-Kontrolle (Kontrastmitteldarstellung und Wiedereröffnung verschlossener Shunts)
  • Gallengangdrainagen bei tumorbedingten Verschlüssen

Ganzkörper-Computertomographie
Bei der Computertomographie (CT) werden mit Hilfe von Röntgenaufnahmen verschiedene Schnittbilder erzeugt, um eine dreidimensionales Darstellung des Körpers oder einzelner Körperteile zu erhalten.

Die Computertomographie wird eingesetzt, um alle Körperregionen (Kopf, Hals, Brustraum, Bauchhöhle, Wirbelsäule, Gelenke und Knochen) untersuchen zu können, computergezielt Gewebe zu entnehmen (Punktionen zur Gewebebeurteilung) oder Abzesse computergesteuert entleeren und behandeln zu können.

CT-Angiographie
Bei der CT-Angiographie kann durch Anwendung von Röntgenstrahlen dreidimensionalen Gefäßbilder erzeugt werden. Dadurch können beispielsweise die genaue Ausdehnung von Gefäßen oder vorliegende Blutgerinsel und Verkalkungen erkannt werden.

Ein moderner Multi-Slice-CT (4-Zeilen-CT) ermöglicht neben dem umfassenden diagnostischen Leistungsspektrum zudem die Darstellung des Herzens.

Virtuelle Koloskopie
Mondernste Methoden der Computertomographie und eine spezielle Software bieten eine neue, besonders schonende Form der Darmuntersuchung: die virtuelle Koloskopie. Hierbei wird der Darm mit Hilfe des Computertomographen dreidimensional dargestellt.

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