Interventionelle Kardiologie

Im Katharinen-Hospital ist die interventionelle Kardiologie ein wichtiger Schwerpunkt. Die interventionelle Kardiologie umfasst alle Katheter-Eingriffe am Herzen, die unter Röntgenkontrolle durchgeführt werden. Dazu zählen auch fortschrittlichste medizinische Therapien wie der Verschluss des Vorhofseptumdefekts (ASD), des offenen Foramen Ovale (PFO) und des Vorhofohrs (LAA) sowie der Mitraclip-Einsatz. 

Bei verschiedenen Arten von Defekten an Vorhofscheidewand, Herzkammer und Herzklappe bietet die interventionelle Kardiologie neue Möglichkeiten der Therapie.

  • Vorhofseptumdefekt / ASD = atrialer Septumdefekt: An der Vorhofscheidewand bleibt eine dauerhafte Verbindung zwischen rechtem und linkem Vorhof.
  • PFO = persistierendes oder offenes Foramen ovale: An der Vorhofscheidewand öffnet und schließt sich die Verbindung zwischen beiden Vorhöfen wie ein Ventil.
  • Vorhofohr (LAA): Ausstülpung an der linken oberen Herzkammer, in der sich Blutgerinnsel bilden können
  • Mitralklappeninsuffizienz: "Undichtigkeit" der Mitralklappe, die sich zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer befindet

Die Defekte können zu Erkrankungen führen wie Herzschwäche, Luftnot, Vorhofflimmern und insbesondere Schlaganfall. Interventionelle Verfahren ermöglichen es, die Herzscheidewand (bei ASD und PFO) bzw. die Ausstülpung (LAA) zu verschließen.

ASD- und PFO-Verschluss
Im Herzkatheterlabor wird unter Röntgenkontrolle ein Doppelschirmchen von der Leistenvene bis in den linken Vorhof vorgeschoben. Dort wird eines der beiden Schirmchen geöffnet, so dass es die Scheidewand verschließt. Anschließend wird ein zweites Schirmchen im rechten Vorhof freigesetzt, sodass die beiden Schirmchen gemeinsam die Öffnung verschließen.

Herzohrverschluss
Über einen Katheter durch die rechte Leistenvene wird der Verschluss des Vorhofohrs mit einer schirmartigen Abdeckung vorgenommen. Der Herzohrverschluss ist für die Patienten mit Vorhofflimmern eine Alternative zur Blutverdünnung, wenn sie aufgrund von Unverträglichkeiten mit einer medikamentösen Therapie (z. B. Marcumar) nicht klarkommen.


Mitraclip
Dieses Verfahren wird über die Leistenvene durchgeführt. Hierbei wird mittels moderner Katheterverfahren eine Verbindung zwischen vorderem und hinterem Mitralsegel hergestellt: Anteile beider Segel werden auf eine kleine Spange aufgelegt, gefangen und durch Schließen des Clips aufeinander zubewegt. Patienten mit Mitralklappeninsuffizienz, denen eine medikamentöse Therapie alleine nicht mehr ausreicht, für die aber ein chirurgischer Eingriff am Herzen sehr risikoreich ist, bietet die Mitraclip-Therapie eine Alternative.

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