Diagnostik

Um selbst kleinste Tumore und Metastasen erkennen zu können, werden im Katharinen-Hospital neben Laboruntersuchungen modernste diagnostische Geräte und bildgebende Verfahren eingesetzt. Erhärtet sich der Verdacht auf eine Krebserkrankung, gibt eine Analyse des verdächtigen Gewebes definitiv Aufschluss.

Untersuchungsmöglichkeiten:

  • Kontrastmittelsonographie
  • Ultraschalluntersuchung (Sonographie/Dopplersonographie)
  • Endosonographie (Ultraschall von innen)
  • Computertomographie
  • Magnet-Resonanz Untersuchung (Kernspintomographie)
  • ERCP (Röntgenuntersuchung unter Spiegelung)
  • Laparoskopie (Bauchspiegelung)
  • Virtuelle Koloskopie
  • Doppelballonenteroskopie

Kontrastmittelsonographie
Eine weitere Innovation im Katharinen-Hospital ist eine hochspezielle Ultraschalluntersuchung, die durch das Injizieren eines nebenwirkungsfreien Gases als Kontrastmittel erweitert wird. Chefarzt Prof. Dr. Schlottmann hat als einer der ersten Mediziner in Deutschland Ultraschallkontrastmittel eingesetzt und unter zur Hilfenahme dieser ganz neuen interventionelle Verfahren entwickelt. Neue Ultraschallgeräte, die dem Katharinen-Hospital zur Verfügung stehen, sind technisch so ausgereift, dass sie in der Lage sind diese Gasbläschen durch den Ultraschall in Schwingungen zu versetzen. Die Schwingungen werden von den Gasbläschen zum Ultraschallkopf zurückgesendet. Da die Bläschen ausschließlich im Blutkreislauf kreisen, kann die Blutanströmung in allen Organen mit Ultraschall untersucht werden.  Dadurch können völlig neue Einblicke gewonnen werden, beispielsweise in Durchblutungsmuster, die sehr charakteristisch für bestimmte gutartige und bösartige Lebertumoren sind. Mit diesem Verfahren können feinste Lebermetastasen entdeckt werden, die mit der herkömmlichen Sonographie nicht erkennbar waren.

Doppelballonenteroskopie
Eine zentrale Methode, die neu in Unna im interdisziplinären Team durch Chefarzt Prof. Dr. Klaus Schlottmann angeboten werden kann, ist vor wenigen Jahren an einigen universitären Zentren eingeführt worden: Die so genannte „Doppelballonenteroskopie“. Sie erlaubt in einem komplizierten Verfahren sozusagen das Auffädeln des gesamten Dünndarms auf ein Endoskopiegerät. Dadurch kann der Dünndarm komplett begutachtet und auch behandelt werden.

In manchen Fällen wird mit der Doppelballonenteroskopie aber auch erst eine Diagnose gestellt, die dann zu einer gezielten Operation führt. Im interdisziplinären Darmzentrum Unna am Katharinen-Hospital ist durch die intensive Zusammenarbeit mit der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie von Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Mittelkötter eine enge Vernetzung in der Patientenbetreuung möglich.

Virtuelle Koloskopie
Die virtuelle Koloskopie gleicht einem virtuellen „Flug“ durch das Organ. Modernste Methoden der Computertomographie und der Einsatz einer speziellen Software machen diese schonende Möglichkeit der Darmuntersuchung möglich. Sie dauert nur wenige Minuten und dient beispielsweise der Erkennung von Darmpolypen oder Veränderungen im Darm durch Krebs. Bei auffälligen Befunden muss anschließend eine herkömmliche Endoskopie erfolgen, um wichtige Gewebeproben zu entnehmen oder bereits während der Untersuchung krankhafte Bereiche abtragen zu können.

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