Diagnostische und interventionelle Sonographie (Ultraschall)
Innerhalb unserer gastroenterologischen Abteilung bildet die Ultraschalluntersuchung einen Schwerpunkt zur Diagnostik und Therapie verschiedenster Krankheitsbilder. Modernste Ultraschallgeräte gewähren uns neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten im Bereich der konventionellen Sonographie und der Kontrastmittelsonographie.

Bei einer Ultraschalluntersuchung werden mit Hilfe von Schallwellen Strukturen und Organe im Körper untersucht. Der Körper wird dabei keiner ionisierenden Strahlung (z.B. Röntgenstrahlung) ausgesetzt. Bei einer konventionellen Ultraschalluntersuchung können mit hoher räumlicher Auflösung Gewebe und Organe dargestellt werden. Dies ermöglicht neben der reinen Bildgebung auch die millimetergenaue Punktion krankhafter Strukturen, mit der Möglichkeit einer anschließenden feingeweblichen Untersuchung.

Neben der Diagnosefindung hat die Ultraschalluntersuchung auch eine Bedeutung in der Therapie der Krankheitsbilder. Ein Beispiel dafür ist die Diagnose eines Abzesses in der Bauchhöhle und die direkte sonographisch gesteuerte Anlage einer Drainage.

Für bestimmte Fragestellungen ist es notwendig, zusätzlich die Blutversorgung des Gewebes zu untersuchen. Dies erfordert den Einsatz eines Kontrastmittels, welches den Blutfluss im Ultraschall sichtbar macht - auch innerhalb kleinster Blutgefäße. Wir nutzen diese neue diagnostische Technik insbesondere bei unklaren Strukturveränderungen in der Leber und Milz sowie bei speziellen Fragestellungen im Bereich des gesamten Körpers. Die Kontrastmittelgabe unterstützt die Ärzte auch bei gezielten Gewebepunktionen.

Der Einsatz der modernen sonographischen Verfahren ermöglicht heute vielen Patienten eine zügige Diagnostik, ohne Strahlenbelastung, so dass eine frühe zielgerichtete Therapie möglich wird.

Kontrastmittelsonographie 
Der Ultraschall ist in fast jedem medizinischen Gebiet im Einsatz. Nun wird diese sichere und schonende Diagnosetechnik durch Ultraschall-Kontrastmittel erweitert. Am Katharinen-Hospital setzt Prof. Dr. Klaus Schlottmann, Chefarzt der Inneren Klinik I, das hochspezielle Verfahren ein. Neue Ultraschallgeräte, wie sie am Katharinen-Hospital zur Verfügung stehen, sind technisch so ausgereift, dass sie in der Lage sind, kleinste Gasbläschen des Kontrastmittels durch den Ultraschall in Schwingungen zu versetzen. Die Schwingungen werden von den Gasbläschen zum Ultraschallkopf zurückgesendet. Da die Bläschen ausschließlich im Blutkreislauf kreisen, kann die Blutanströmung in allen Organen mit Ultraschall untersucht werden. Dieses bedeutet auch, dass eine nicht vorhandene Durchblutung wahrgenommen werden kann, so wie sie beispielsweise nach Gefäßverschlüssen zu beobachten ist.  Dieses Verfahren ermöglicht völlig neue Einblicke, beispielsweise in Durchblutungsmuster, die sehr charakteristisch für bestimmte gutartige und bösartige Lebertumoren sind. Auch versteckte Tumoren in der Leber oder Milz können mit dieser neuesten Diagnostik entdeckt werden. Unter Umständen kann durch eine solche Kontrastmitteluntersuchung eine Biopsie, also eine Gewebeprobe-Entnahme, solcher Lebertumoren verhindert werden. Und es können gerade auch feinste Lebermetastasen entdeckt werden, die mit der herkömmlichen Sonographie nicht erkennbar waren. Am Katharinen-Hospital wird dieses Verfahren inzwischen regelmäßig diagnostisch eingesetzt.

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