Behandlung

Expertengremium entscheidet über die Behandlung
Geben die Voruntersuchungen Hinweise auf eine ernste Erkrankung des Darms, werden ergänzende Untersuchungen auf der interdisziplinären Viszeralstation erfolgen. Die Therapieempfehlungen für die Patienten resultieren aus den wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenzen. Fachärzte aller Disziplinen – von Onkologie, Innerer Medizin I über die Chirurgie bis zur Gynäkologie, Dermatologie, Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie und Palliativmedizin nehmen daran teil. Das Fachwissen aller Bereiche fließt hier zusammen, um individuell beste Therapieempfehlungen zu geben.

Schonende Operationen
Wenn ein Operationsverfahren herangezogen werden muss, unterscheidet es sich je nach Erkrankung (Bösartigkeit, Entzündung, funktionelle Darmbeschwerden). Die Operationsmethoden (minimal-invasive, sanfte OP oder offene OP) entsprechen modernsten Empfehlungen und werden blutsparend durchgeführt. Operationen am Darm sind in unserer Klinik Routineeingriffe.

Spezielle Geräte zur Vermeidung eines künstlichen Darmausgangs
Die Erhaltung des Schließmuskels ohne dauerhaftes Stoma (künstlicher Darmausgang) kann heute mit modernsten OP-Techniken in über 90 Prozent realisiert werden. Seit Januar 2006 steht zusätzlich bei Operationen am Enddarm (Rektum) eine spezielle Geräteausstattung (u.a. Lone-Star) zur Erhaltung des Schließmuskels zur Verfügung. Dadurch kann in den meisten Fällen auf die dauerhafte Anlage eines künstlichen Darmausgangs – zum Beispiel bei Tumoroperationen – verzichtet werden.

Behandlung unter Einsatz modernster Technik
Zur Vermeidung größerer Blutverluste werden Ultraschallskalpelle (SonoSurg) und bipolare Pinzetten eingesetzt. Die intraoperative Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane (IOUS) sowie die Möglichkeit zur gleichzeitigen Behandlung von Metastasen durch Radiofrequenzablation (RFA; Verbrennen von Krebszellen der Leber mit Hilfe von Radiowellen) oder chirurgische Ultraschallresektion (Gewebeentnahme unter Beobachtung mit Ultraschall) bietet eine Behandlung auf höchstem Niveau. Fernmetastasen können so erfolgreich im Gesamtkonzept mitbehandelt werden.

Umfassende Nachbetreuung
Nach einer Operation erhalten die Patienten interdisziplinär in Intensiv- und Intermediate-Care-Einheiten des Katharinen-Hospitals eine bestmögliche Fürsorge. Danach werden die Patienten in der Regel auf die interdisziplinäre Viszeralstation verlegt und dort von einem Team aus spezialisierten Gastroenterologen, Chirurgen und Onkopsychologen (mit psychosozialer Beratung und Informationen über Selbsthilfe mit anderen Betroffenen) bis zur Entlassung behandelt.

OP-Standards

 

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