Proktologische Erkrankungen

Im Katharinen-Hospital Unna behandeln wir proktologische Krankheitsbilder. Diese Erkrankungen des Enddarms betreffen oft den After und den untersten Teil des Enddarms einschließlich des Schließmuskels. Die Erkrankungen können sehr schmerzhaft und belastend sein. Häufig sprechen Enddarmerkrankungen gut auf eine örtliche und medikamentöse Behandlung mit Zäpfchen und Salben an. In einigen Fällen ist eine Operation erforderlich.

Häufige Erkrankungen

  • Hämorrhoiden
    Jeder Mensch hat Hämorrhoiden. Es handelt sich dabei um Polster, die aus Blutgefäßen bestehen und den unteren Teil des Enddarms von innen auskleiden. Sie unterstützen den Schließmuskel in seiner Funktion. Leidet man unter Hämorrhoiden, ist oft eine entzündliche Schwellung und Vergrößerung dieser Polster entstanden. Die typischen Beschwerden sind Blutungen, Juckreiz und Schmerzen. Bei sehr starker Vergrößerung können Hämorrhoiden auch nach außen vor den After vorfallen (sog. Prolaps).

  • Analabszesse und -fisteln
    Analabszesse sind eitrige Entzündungen um den After. Sie liegen häufig dicht unter der Haut. Dann ist eine entzündliche Schwellung neben dem After tast- u. sichtbar, die sehr schmerzhaft ist. Oft werden die Abszesse durch Fisteln verursacht. Dabei handelt es sich um kleine Gänge, die die Haut und das Fettgewebe um den After betreffen können, aber auch bis in den Darm reichen können.

  • Analfissur
    Eine Fissur ist ein Schleimhauteinriß am After. Sie ist oft Folge von hartem Stuhl und führt zu starken Schmerzen und Blutabgängen beim Stuhlgang. Heilt eine frische Fissur nicht richtig aus, kann sie chronisch werden und zu dauerhaften Beschwerden führen.

  • Defäkationsprobleme (Stuhlentleerungsprobleme)
    Darunter fallen die Erkrankungen, die dazu führen, dass man  den Stuhl nicht halten oder den Stuhlgang trotz Drangs nicht komplett entleeren kann. Die Ursachen für diese Erkrankungen sind komplex. Wenn der Schließmuskel seine Funktion nicht mehr regelrecht erfüllt, kann daraus ein Unvermögen resultieren, dünnflüssigen oder festen Stuhl zu halten. Diese Schwäche kann Folge von Geburten mit Dammschnitt, einer Beckenbodenschwäche, Entzündungen oder Unfallverletzungen sein. Die Patienten leiden unter ungewolltem Stuhlgang, sowie Jucken, Brennen, Nässen im Afterbereich. Andererseits können Beckenbodenveränderungen auch Ursache für Verstopfung und Völlegefühl sein. Dauerhaft kommt es zu einer starken Beeinträchtigung des gesellschaftlichen Lebens.

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