Mitarbeiter und Jury vergeben Preis
Great Place to Work: Katharinen-Hospital ist ein ausgezeichneter Arbeitgeber
Große Begeisterung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Katharinen-Hospitals Unna: Das Krankenhaus ist beim bundesweiten Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011" erneut mit dem Great „Great Place to Work“-Gütesiegel für seine Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet worden.
Verliehen wurde die Auszeichnung vom „Great Place to Work“-Institut Deutschland in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege(BGW).
Vorausgegangen war der Auszeichnung eine ausführliche Befragung der Mitarbeiter zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie „Führung“, „Zusammenarbeit“ oder „Berufliche Entwicklung“ sowie eine Überprüfung der Maßnahmen und Programme der Personalarbeit durch das „Great Place to Work“-Institut. Zentrale Bewertungskriterien waren Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements, Stolz der Mitarbeiter auf die eigenen Leistungen und die Einrichtung insgesamt sowie der Teamgeist.
Insgesamt wurden 30 Kliniken und Pflege- und Betreuungseinrichtungen als „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011" ausgezeichnet. Das Katharinen-Hospital belegt Platz 6 der besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen in Deutschland. In ganz Nordrhein Westfalen gibt es nur zwei Kliniken, die mit unter den Bestplatzierten zu finden sind – in Mönchengladbach und Nettetal. Beworben hatten sich rund 80 Gesundheitseinrichtungen. Die Ergebnisse des jährlichen Wettbewerbes zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Arbeitsplatzkultur im Gesundheitswesen lassen für insgesamt rund 36.000 Beschäftigte Aussagen über die Qualität und Attraktivität der eigenen Einrichtung als Arbeitgeber zu.
„Die Auszeichnung steht für eine glaubwürdige, respektvolle und faire Zusammenarbeit der Führungskräfte mit den Mitarbeitern und für einen starken Teamgeist in der Einrichtung“, sagt Frank Hauser, Leiter des „Great Place to Work“-Institut Deutschland bei der Preisverleihung in Berlin. „Von der Entwicklung einer attraktiven, mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur im Gesundheitswesen profitieren letztlich alle – die Beschäftigten, die Einrichtungen und nicht zuletzt auch die Patienten und Pflegebedürftigen“.
Work-Life-Balance
Dass Personalarbeit in Gesundheitseinrichtungen in der heutigen Zeit nicht nur reine Verwaltung sein kann, wird im Katharinen-Hospital seit vielen Jahren gelebt. Die Beispiele dafür sind zahlreich. So wird der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein hoher Stellenwert gegeben: Flexibelste Teilzeit-Arbeitsmodelle werden auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst. Selbst qualifizierte Stellen im ärztlichen Dienst sind im Job-Sharing besetzt. Moderne Arbeitszeitmodelle für Ärzte und Pflegende sind seit Jahren etabliert.
Jährliche Mitarbeitergespräche
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Personalarbeit dreht sich um die Kommunikation. Um regelmäßig im Gespräch mit Mitarbeitern aller Bereiche und Hierarchieebenen zu sein, wurden bereits vor fünf Jahren strukturierte Mitarbeitergespräche eingeführt. Hierbei wird keine Beurteilung seitens der Abteilungsleitung gegeben, sondern umgekehrt: In einer ruhigen Atmosphäre außerhalb des Betriebsalltags nennt jeder Mitarbeiter aus eigener Sicht Entwicklungsmöglichkeiten, gegebenenfalls Problemfelder, bespricht Lösungsmöglichkeiten und wichtige Zielvereinbarung werden schriftlich festgehalten. „Diese jährlichen Feedbacks unserer Mitarbeiter zeigen auch mögliche Schwachstellen auf, zeigen also unsere Handlungsfelder. Aber sie geben uns eben auch viel Sicherheit in der Entwicklung der Personalarbeit”, ist Jutta Kappel von diesem Instrument überzeugt.
Gemeinsame Erfolge werden gefeiert
Neben dem Fokus auf die kontinuierliche Verbesserung von Arbeitsprozessen und -bedingungen werden im Katharinen-Hospital aber auch andere wichtige Dinge konkret getan: Erfolge werden in vielen Events gemeinsam gefeiert, das große Betriebsfest zählt grundsätzlich zu den Höhepunkten eines Jahres. Und die Gesundheitsförderung hat nicht nur für die Patienten hohe Priorität. Viele Angebote wie Bewegungs- und Anti-Stress-Kurse, Schulungen zu rückenschonenden Arbeitsweisen, ein riesiges Fort- und Weiterbildungsprogramm sowie Gesundheitstage mit Informationen zur richtigen Ernährung oder über den sicheren Weg zum Arbeitsplatz werden den Mitarbeitern angeboten.
Zitate aus unserer anonymen Befragung:
92%: „Meine Arbeit hat für mich eine besondere Bedeutung“
85%: „Ich möchte hier noch lange arbeiten“
83%: „Alles in allem kann ich sagen: dies ist hier ein sehr guter Arbeitsplatz“
- „Freundlichkeit durch alle Hierarchieebenen; Grüßen auf dem Flur“
- „Sehr gute Organisation der Dienste“
- „Arbeitsklima, sicherer Arbeitsplatz“
- „Sehr gute Kommunikation zwischen Führungskräften und anderen Mitarbeitern“
- „Christlicher Grundgedanke; Förderung nicht lukrativer Abteilungen (Palliativ)“
- „Im Hochsommer geht der GF durch das Haus und verschenkt Eis an die Mitarbeiter“
- „Sehr gutes kollegiales Arbeiten und familiäres Klima“
- „Fort- und Weiterbildungsangebote“
- „Freundliche Mitarbeiter in allen Berufsgruppen“
- „Betriebsfeiern fördern Zusammenhalt“
- „Menschlichkeit, Höflichkeit und Humor machen das KHU zu einem hervorragenden und attraktiven Arbeitgeber“
- „Mitarbeiterinfo bei der Gehaltsabrechnung über alle Neuerungen oder Veränderungen. Das ist super!“
- „Man ist als neuer Mitarbeiter willkommen“





