Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin


„Viele Betroffene denken: Schmerzen muss man aushalten! Wir meinen, dass Schmerzen nicht unvermeidlich sind und auf ein erträgliches Maß reduziert werden können. Daher möchten wir Sie motivieren, gemeinsam mit uns frühzeitig die Behandlung Ihrer Schmerzen einzuleiten.“
Chefarzt Dr. Martin Kelbel

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin bietet alle modernen Verfahren ihres Fachgebiets an. Dr. Martin Kelbel leitet als Chefarzt diese Bereiche im Katharinen-Hospital Unna sowie im Mariannen-Hospital Werl. Im gemeinsamen anästhesiologischen Team versorgen Oberärzte und Assistenzärzte alle ambulanten und stationären Patienten, die eine Narkose wegen eines Eingriffs erhalten müssen.

Neben der Vollnarkose (Allgemeinanästhesien) kommen auch Verfahren der Regionalanästhesie (Ausschaltung des Schmerzes in einer bestimmten Körperregion) zur Anwendung. In der Geburtshilfe führen wir rückenmarksnahe Anästhesie (Spinal-, Periduralanästhesie) durch. Bei der Wahl der Narkose werden nach Möglichkeit die Wünsche der Patienten berücksichtigt.

Das ist uns wichtig
Wir sehen den Menschen ganzheitlich und beziehen in eine umfassende Schmerzbehandlung Angebote wie Akupunktur, Blutegeltherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Physikalische Thearpie und Entspannungstherapien wie Progressive Muskelrelaxation nach Jakobson in die Behandlung ein. Zudem legen wir besonderen Wert auf eine schmerztherapeutische Gesprächsführung.


  • Postoperativ wird grundsätzlich mit Hilfe eines Fragebogens die Patientenzufriedenheit ermittelt, die bei nahezu allen der befragten Personen eine sehr hohe Zufriedenheit mit der Aufklärung zur Narkose, mit der Narkose selbst und mit der Betreuung im Aufwachraum oder auf der Intensivstation zeigt.

    Fast Track-Konzept
    Angelehnt an das Fast Track-Konzept, das in Kopenhagen entwickelt wurde, bieten die Fachärzte der Anästhesiologie/Schmerztherapie und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Katharinen-Hospitals den Patienten eine umfassende interdisziplinäre Methode an.

    Schmerzskala
    Bei der Schmerzskala handelt es sich um einen Schieber, der Ähnlichkeit mit einem ganz normalen Lineal hat. Diese Skala geht von „Kein Schmerz“ bis „Stärkster Schmerz“. Hier kann der Patient einstellen, wie stark er seine Schmerzen empfindet.

    Der Erfolg einer Behandlung kann so auch über einen längeren Zeitraum betrachtet werden, wenn täglich die Schmerzintensität gemessen wird.Der Schmerz lässt sich allerdings auch ohne den Schieber dokumentieren, denn man kann die Stärke der Schmerzen auch einfach auf der Skala von 0 bis 10 einschätzen und dem Arzt mitteilen oder in einem Schmerztagebuch dokumentieren. Zum Leistungsangebot gehört zudem die Leitung und Supervision von Schmerzbewältigungsgruppen.

    Schmerzfrei im Krankenhaus
    Starke Schmerzen nach einer Operation oder Verletzung halten viele betroffene Patientinnen und Patienten immer noch für nahezu unvermeidlich. Das aber ist ein Irrtum. Inzwischen stehen geeignete Verfahren und Techniken zur Verfügung, um diese Beschwerden wirksam zu lindern. DasTeam im Katharinen-Hospital Unna widmet sich im Rahmen der Zertifizierung als „Schmerzfreies Krankenhaus“ intensiv dem Thema Schmerztherapie.

    Intensivtherapie
    Die interdisziplinäre Intensivstation des Katharinen-Hospitals steht unter anästhesiologischer Leitung. Auf der Station mit 16 Betten werden Patienten betreut, die besonderer medizinischer Behandlung bedürfen.

    Schmerzambulanz
    Chefarzt Dr. Martin Kelbel führt die große Schmerzambulanz des Katharinen-Hospitals. Patienten werden hier auf Überweisung niedergelassener Ärzte ambulant behandelt. Die Schmerzambulanz versorgt alle chronischen Schmerzpatienten mit speziellen Therapieformen.

    Palliativstation
    Die Palliativstation ist für unsere Tumorpatienten im austherapierten Stadium eine Abteilung mit wohnlichem Ambiente und individueller Betreuung.