Unnas Krankenhäuser sprechen über eine gemeinsame Zukunft

Gemeinsam auf dem Weg: Das Evangelische Krankenhaus Unna und das Katharinen-Hospital arbeiten an einer wichtigen Entwicklung für den Gesundheitsstandort Unna.  Chancen, Möglichkeiten und Potentiale einer engen Zusammenarbeit zwischen den beiden Krankenhäusern werden derzeit in vertrauensvollen Gesprächen  erörtert. Ziel ist die Zusammenführung beider Krankenhäuser in eine gesellschaftsrechtlich gemeinsame Trägerschaft.

Über diese Entwicklung informierten heute die Geschäftsführungen sowie die Gesellschafter gemeinsam die Beschäftigten beider Häuser im Rahmen von zwei Mitarbeiterversammlungen. „Vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmen-bedingungen im Gesundheitswesen sehen wir in einer Zusammenarbeit für die Bürger in unserer Region eine große Sinnhaftigkeit“, betont Christian Larisch (Geschäftsführer Katharinen-Hospital). Dr. Dietmar Herberhold (Stiftungsvorstand EK Unna) ergänzt: „Wichtig ist uns, dass beide Krankenhausstandorte erhalten bleiben.“

Derzeit sprechen die beiden konfessionellen Krankenhäuser sehr vertrauensvoll miteinander. Gute Ausgangsvoraussetzung dafür ist, dass sowohl das EK Unna als auch das Katharinen-Hospital in den vergangenen Jahren ihre Leistungsspektren aufeinander abgestimmt und modern aufgestellt haben.

"Eine gemeinsame Zukunft beider Unnaer Krankenhäuser bedeutet, ein großes gemeinsames Klinikum in unserer Stadt zu schaffen“, erklären die beiden Geschäftsführer. Damit verbunden sind eine verbesserte Wirtschaftlichkeit sowie die Weiterentwicklung von medizinischen Angeboten. Vor dem Hintergrund der steigenden Qualitäts- und Mengenanforderungen fordern Politik und Gesetzgebung aktuell und zukünftig verstärkt eine solche Zusammenarbeit ein. 

Für ein mögliches gemeinsames Krankenhaus erwarten die Geschäftsführer einen Ausbau des Leistungsspektrums und damit ein weiteres Wachstum. Dies werde die Zukunftsfähigkeit beider Standorte stärken sowie das Gesundheitsangebot für Bürgerinnen und Bürger in der Kreisstadt Unna und in der gesamten Region verbessern. 

In die aktuellen Gespräche beider Geschäftsführungen sind die Mitglieder der Aufsichtsorgane beider Krankenhäuser eingebunden. Eine grundsätzliche Entscheidung wird Anfang 2019 erwartet. Im Falle einer Zusammenführung ist abgesichert, dass kein Personalabbau stattfinden wird und die Grundlagen der Beschäftigungsverhältnisse für die Mitarbeiter bestehen bleiben. Dafür gibt es eine Garantie in Form einer Besitzstandswahrung.

In den heutigen Mitarbeiterversammlungen sprachen die Geschäftsführungen sowie die Vorsitzenden des Stiftungsrates (EK) sowie des Verwaltungsrates (Hospitalverbund) den Beschäftigen ihren herzlichen Dank für das große Engagement in der Versorgung der ihnen anvertrauten Patienten aus. Dieses verbinde bereits heute das Grundverständnis der Arbeit beider Krankenhäuser. Auf dieser Grundlage setzen die Geschäftsführer sowie die Gesellschafter auf einen positiven weiteren Weg und Verlauf der Gespräche hin zu einem gemeinsamen christlichen Krankenhaus in Unna.